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Besuch aus Gevelsberg

Am Samstag, den 29.05. hat Ralph seinen Geburtstag auf dem Hundeplatz gefeiert.

Herzlichen Glückwunsch noch einmal.

Zu Besuch war auch die OG Gevelsberg Schnellmark mit einigen Hunden. Es war wieder einmal richtig voll und hat Spaß gemacht.

 

 

Wir haben aber bei dem tollen Wetter nicht nur gegrillt sondern natürlich auch mit den Hunden trainniert.

Zunächst Begleithundetraining in der Gruppe. Die Hunde müssen auf das Komando ihres Hundeführers reagieren, nicht auf das eines anderen. Ebenso dürfen sich die Hunde nicht von anderen Gräuschen und Bewegungen ablenken lassen. Wichtig ist, das die Hunde aneinander vorbei gehen können, ohne den Gehorsam zum Hundeführer zu verletzen.

Danach kommt das Standardprogramm "Unterordnung" der IPO (Internationalen Prüfungsordnung). Dabei folgt der Hund dem Hundeführer "bei Fuß" und muß auf verschiedene Kommandos reagieren. So z.B. Platz aus der Bewegung ohne dem weitergehenden Hundeführer zu folgen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Anschluss Agility. Die Hunde gehen, so schnell wie möglich über einen Hindernissparcour. Dabei kommt dem Hundeführer die Aufgabe zu, die Hunde sicher in der richtigen Reihenfolge über die Hindernisse zu führen. Da die Hunde eine enorme Geschwindigkeit erreichen können, muss der Hundeführer sich ganz schön anstrengen zur rechten Zeit an der richtigen Stelle zu sein, um die Hunde aufzunehmen und sicher weiter zu leiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Abschluss Schutzdienst (IPO). Im Gegensatz zu häufig geäusserten Vorurteilen werden die Hunde hierbei nicht "scharf" gemacht! Vielmehr wird der natürliche Beutetrieb des Hundes genutzt und durch das Training gelenkt. Ausgebildete Hunde sind nicht gefährlich, im Gegenteil sie sind eher ausgeglichen und durch den Hundeführer sehr gut abrufbar.

Während der Hund im Laufe seiner Ausbildung zunächst auf das Beisskissen konditioniert wird, kommt die Arbeit mit dem "Scheintäter" erst später. Der Hund versucht das Kissen vom Schutzdiensthelfer zu erbeuten, dabei lernt er zum einen fest und sicher zuzufassen, zum anderen aber auch nur in das Jutekissen zu beissen. Das so genannte "zivile" Beissen, als das Fassen von Hosenbeinen und Körperteilen ist im VPG Hundesport strengestens untersagt.

Im weiteren Fortschritt der Ausbildung wird das Beisskissen durch den "Ärmel" ersetzt. Dies ist notwendig, damit der Helfer den Hund sicher annehmen kann. Hunde entwickeln mit ihren 35 kg - 40 kg eine enorme Energie, die beim Aufprall aus der Bewegung vom Helfer "aufgenommen" werden muss.

Im Ganzen ein gelungener Tag mit viel Sport und netter Unterhaltung.

Danke an alle, die da waren.