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Wegebau 2015

 Nachdem wir 2014 eine tolle jedoch sehr nasse Prüfung hatten, haben wir in der Jahreshauptversammlung beschlossen, den Weg zum Platz und zu den Boxen neu zu machen. 

also ersteinmal Wekzeug reparieren, Neue Stile für die Spitzhacken, Schaufeln richten und los gehts. Zunächst den Weg etwas auskoffern, die Gerade mit einer Richtschnur markieren, Schotter einfüllen und dann beratschlagen wie man am besten den ersten Stein setzt. Gefühlte Ewigkeiten später ist es dann soweit, der erste Stein wird sorgsam gesetzt, begutachtet, korrigiert, diskutiert und schließlich wieder hoch genommen. Es fehlt noch Schotter. Also noch mehr Schotter und die Prozedur beginnt von neuem. Kurz nach Mitternacht hatten wir dann doch den ersten Stein liegen.

Danach läuft es eigentlich gut. Reihe um Reihe wächst der Weg. Nach gut zwei Metern bekammen wir dann den Tipp, statt die Steine mit einer Axt fest zu klopfen, doch lieber einen Gummihammer zu nehmen. Gut kann man machen, ... muß man aber nicht. Trotzdem haben wir uns entschieden dem Rat des Fachmannes zu folgen. Claudias Kommentar zu unserer perfekten Ausführung: "Dafür, dass das von Diletanten gembaut wurde, ist es echt gut geworden." Danke Claudia :-).

Zugegeben, wir haben einige Tage gebraucht, um den ersten Teilabschnitt fertig zu bekommen. Macht aber nichts, die nächste Prüfung ist ja erst im November und bis dahin werden wir wohl fertig sein. 

Am Ende der ersten Gerade kam HG auf die Idee: "Wir könnten ja den Vereinsnamen pflastern." Okay, erst mal einen Plan gemacht, für den Namenszug brauchen wir ca. 5 Meter Weg, passt also nur auf den Weg zu den Boxen. Alles klar, machen wir so. Doch zunächst, jeder anständige Weg braucht einen rechten Winkel. Also, zweiter Bauabschnitt, Weg bis zum Tor verlängern.

Gesagt getan, an einem Montag haben wir dann den Bereich ausgekoffert und mit Schotter gefüllt. Herausforderung: auch hier muss das Wasser ablaufen, es darf aber keine Stufe zum Fundament des Tores entstehen. Ausserdem stört die bisher sinnvolle Schräge. Während Uki liebevoll die Fugen verfüllt, wird beratschlagt, was mit der Schrägen passiert. TNT und C4 scheiden ja leider aus, also bleibt rohe Gewallt oder Technik. Die Mehrheit ist für Flex und Hilti. Am nächsten Wochenende rückt also schweres Gerät an. 

Nach gut 2 Stunden müssen wir feststellen, das die Baumeister der Schrägen anscheinent Stahlbeton in Bunkerqualität verwendet haben. Der Betonklotz lässt sich nur sehr mühsam zerlegen. Also Alternative 2: "Rohe Gewallt". Und tatsächlich, die Schräge ging im Ganzen raus. Schnell noch die letzten Steine verlegt und fertig.

Bauabschnitt 2 erfolgreich beendet. Jetzt können wir vom Vereinsheim schon mal trockenen Fußes zum Platz. Natürlich haben wir das bei entsprechendem Wetter getestet. Wasserablauf funktioniert und der Matsch bleibt rechts und links vom Weg. Perfekt.

Nun kann der dritte Bauabschnitt beginnen. Zunächst auch hier den exakten Verlauf bestimmen und los gehts.

 

Weitere Bilder folgen ...