img1
img2
img3
img4
img5
img6

Abstammung des Hundes

Der Hund ist das älteste Haustier des Menschen, seine Domestikation begann vor ca. vierzehntausend Jahren. Sämtliche heute existierenden Hunderassen gehen auf denselben Stammvater zurück, nämlich den Wolf. Es gibt verschiedene Theorien darüber, warum unsere Vorfahren Wölfe zu Haustieren domestizierten, sicher ist jedoch, dass schon früh die verschiedenen Vorteile und Nutzen erkannt wurden, die ein solcher Begleiter hat. Nicht nur, dass die Hunde das Annähern von feindlichen Menschen oder Tieren durch ihr feines Gehör und ihren Geruchssinn frühzeitig ankündigten, sie wurden auch zu nützlichen Helfern bei der Jagd.

Durch gezielte Auswahl von Elterntieren, die besondere Eigenschaften hatten, wurden schließlich Hunde für bestimmte Aufgabenbereiche gezüchtet, und so entstanden z.B. die Hüte-, Wach-, Jagd- und Begleithunde. Die selektive Zucht von Hunderassen, bei denen auch das äußere Erscheinungsbild einem einheitlichen Standard entsprechen sollte, begann in Deutschland etwa in der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Weiterlesen...

Vor der Anschaffung

Jeder, der einen Hund halten möchte, muss sich darüber im Klaren sein, dass er Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt, das ganz und gar von uns Menschen abhängig ist; ein Lebewesen, das Aufmerksamkeit, Pflege, Fürsorge, Opferbereitschaft und Geduld benötigt.

Deshalb sollte sich jeder vor dem Kauf eines Hundes die folgenden Fragen stellen.

Weiterlesen...

Ernährung

Der Hund ist kein Müllschlucker und kein Resteverwerter, sondern benötigt ein auf seine arteigenen Bedürfniss abgestimmtes Futter. Das übrig gebliebene Mittagessen gehört also nicht in den Fressnapf.

Genau wie sein Urahn, der Wolf, ist der Hund kein reiner Fleischfresser. Wölfe fressen ihre Beute „mit Haut und Haaren", nehmen also auch den meist pflanzlichen Mageninhalt des Beutetieres mit auf. So decken sie ihren gesamten Nährstoffbedarf an hochwertigem Eiweiß, Fett, Kohlenhydraten, Vitaminen und Mineralstoffen

Weiterlesen...

Hundeerziehung

 

Um das Zusammenleben von Hund und Mensch harmonisch zu gestalten, ist es notwendig, dass der Hund einige Grundbegriffe des Gehorsams kennt und auch befolgt. Dazu gehören die Kommandos „Hierher" bzw. „Komm", „Sitz", „Platz", „Bleib", „Aus" bzw. „Pfui" und „Bei Fuß': Ein unerzogener Hund zerrt nicht nur an den Nerven seines Besitzers und der übrigen Mitmenschen, sondern gefährdet unter Umständen sich selbst, andere Tiere oder sogar Menschen.

Gehorsamsübungen helfen außerdem dabei, die Rangordnung innerhalb der Familie zu klären und zu festigen. Wenn der Hund merkt, dass er machen kann, was er will, wird er versuchen, sich eine möglichst hohe Rangposition in seinem „Rudel" zu verschaffen. Das ist bei kleinen Hunden schon sehr unerfreulich, bei großen kann es sogar äußerst gefährlich werden. Häufig landen dann solche unerzogenen Hunde in den Tierheimen, weil ihre Besitzer nicht mehr mit ihnen fertig werden. Dabei liegt die Schuld fast immer bei den Menschen, die dem Hund nicht von Anfang an seinen Platz in der Rangfolge klar gemacht haben.

Weiterlesen...

Hundehaltung

Hunde sind hochsoziale Lebewesen, die unter natürlichen Bedingungen (wie z.B. bei den australischen Wildhunden, den Dingos) ihr ganzes Leben in einem Rudel zubringen. Innerhalb dieses Rudelverbandes gibt es eine feste Rangordnung, in der jedes Mitglied eine bestimmte Rolle hat. Dadurch sichert das Hunderudel sein Überleben.

Unsere heutigen Haushunde haben im Laufe der Domestikation den Menschen als Sozialpartner anerkannt, und die Menschenfamilie ersetzt ihnen das Rudel. Um die soziale Sicherheit innerhalb dieses „Ersatzrudels" zu festigen, sind auch hier klare Rangverhältnisse nötig, damit der Hund „seinen" Menschen als Rudelführer anerkennt.

Ganz wichtig für den Hund ist dabei das enge Zusammenleben mit seinem „Rudel". Einen Hund alleine in einen Zwinger zu sperren, widerspricht seinem natürlichen Bedürfnis nach sozialen Kontakten. Frustrationsbedingte Verhaltensstörungen sind vorprogrammiert. Wer sich einen Hund anschafft, der gewinnt ein neues Familienmitglied, und ein solches sperrt man nicht einfach weg.

Weiterlesen...

Hundekauf

Das beste Alter für die Übernahme eines Welpen ist die 10. - 12. Lebenswoche. Der kleine Hund ist dann vollständig von der Mutter entwöhnt und hat außerdem den ersten Teil der so wichtigen Prägephase, in der er lernt, Artgenossen und seiner Umwelt selbstsicher zu begegnen, im sicheren Verbund mit Mutter und Geschwistern erlebt. Nun wird es Zeit für neue Eindrücke, und der Wechsel zum neuen Besitzer klappt meist problemlos.

Poker1Aber nicht nur ganz junge Hunde gewöhnen sich in einer neuen Umgebung schnell ein. Es muss auch nicht unbedingt ein Rassehund von einem Züchter sein, den man sich zum neuen Hausgenossen erwählt. In den Tierheimen warten ständig zahlreiche Hunde sehnsüchtig auf ein neues Zuhause und liebevolle Besitzer, die ihnen eine zweite Chance geben. Meist sind diese Hunde ins Tierheim gekommen, weil ihre Besitzer sich die Anschaffung eines Hundes eben nicht reiflich überlegt hatten und dann plötzlich merkten, dass ihnen das Tier doch zu viel Arbeit und Mühe macht. Hunde, die von „ihren" Menschen so enttäuscht wurden, sind oft ganz besonders anhängliche und dankbare Gefährten für diejenigen, die ihnen erneut die Sicherheit eines eigenen „Rudels" bieten.

Weiterlesen...

Kennzeichnung

Ohne Registrierung hat ein entlaufenes Tier kaum eine Chance, seinen Hundeführer wieder zu sehen. Darüber hinaus müssen Tiere im Hundesport eindeutig identifizierbar sein. Fotos und Beschreibunge reichen nicht aus.

 

 

Weiterlesen...

Pflege eines Hundes

Dani 2Je nach Fellbeschaffenheit muss ein Hund mehr oder weniger oft gebürstet oder gestriegelt werden. Ein langhaariger Hund braucht verständlicherweise mehr Fellpflege als einer mit ganz kurzem Fell. Besonders in den Zeiten des natürlichen Fellwechsels, also im Frühjahr und im Herbst, sollten alle Hunde regelmäßig von losen Haaren befreit werden.

 

 

Weiterlesen...

Rudelverhalten und Aggression

Hunde sind Hunde! Das mag ein wenig banal klingen, sollte aber immer wieder betont werden. Vielen Menschen sind die Vierbeiner derart ans Herz gewachsen, dass es ihnen schwerfällt, sich deren Grenzen und Fähigkeiten bewusst zu machen. Hunde sind eine wundervolle Kombination aus Instinkt und Erziehung, angeborenem Verhalten und Erlerntem. Fast jede ihrer Verhaltensweisen hat in der Wildnis einen Sinn, sie ermöglicht die Fortpflanzung und das Überleben der Rasse. Leben Hunde jedoch mit Menschen zusammen, müssen sie begreifen lernen, wann und wo sie ihr natürliches Verhalten ausleben können.

Weiterlesen...

Sachkundenachweis

Das Landeshundegesetz NRW fordert einen Sachkundenachweis von Haltern sogenannter 20/40-Hunde. Hierzu zählen alle Hunde, die schwerer als 20 kg oder größer als 40 cm (Widerristhöhe) sind. Halter dieser Hunde müssen die Haltung anzeigen und für ihr Tier eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben. Außerdem muss der Hund mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein und der Halter muss nachweisen, dass er sachkundig für die Haltung dieses Hundes ist. Man soll also theoretisch alles wissen, was die Hundehaltung erfordert.

Weiterlesen...

Tierschutz

Seit 2002 ist der Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz verankert. Damit wurde eine lange Diskussion über den Rang des Tierschutzes im Verfassungsgefüge abgeschlossen.

In Artikel 20a Grundgesetz wurden nach dem Wort "Lebensgrundlagen" die Wörter "und die Tiere" eingefügt (so genannte "Drei-Wort-Lösung"). Artikel 20a Grundgesetz hat nunmehr folgende Fassung:

ChiliDer Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.

Nach ganz überwiegender Auffassung kam dem Tierschutz vor der Aufnahme des Staatsziels Tierschutz im Grundgesetz kein Verfassungsrang zu. Dies führte in der Vergangenheit zu Spannungsverhältnissen zwischen dem Tierschutz und verschiedenen Grundrechten, die ihre Grenzen lediglich an anderen kollidierenden Grundrechten Dritter oder der Gewährleistung verfassungsrechtlich besonders geschützter Gemeinschaftsgüter finden.

Die Staatszielbestimmung Tierschutz enthält – wie Staatszielbestimmungen allgemein – eine verfassungsrechtliche Wertentscheidung, die von der Politik bei der Gesetzgebung und von den Verwaltungsbehörden und Gerichten bei der Auslegung und Anwendung des geltenden Rechts zu beachten ist. Aus einer Staatszielbestimmung können die Bürger allerdings keine individuellen Ansprüche herleiten. Weiter leitet sich aus einer Staatszielbestimmung kein Vorrecht gegenüber den Grundrechten ab. Vielmehr ist jeweils ein Ausgleich mit anderen Verfassungsgütern herzustellen.

Weiterlesen...

Sozialkontakte

Hunde brauchen Kontakte um "Sozialverhalten" lernen zu können. Wenn Hunde ihre artspezifische Kommunikation nicht beherrschen, kommt es später im Umgang mit anderen Hunden zu Konflikten. Ein Welpe muss lernen, was Spiel ist und was Ernst. Was bedeutet "Anstarren", "Knurren" und "Zähnefletschen"?

Bei uns lernen die Hunde das in der Welpenstunde. Hier spielen die kleinen mit erfahrenen Hunden und lernen so, was sie dürfen und wo ihre Grenzen sind.

Tierarzt

Ein Hund bedarf ab und an medizinischer Betreuung.

Dies ist nicht nur zur Behandlung akuter Leiden der fall, sondern dient auch der Prophylaxe wie beispielsweise Impfungen. Besonders sportlich geführte Hunde sollten regelmäßig einem Veterinärmediziener vorgestellt werden, um sicher zu stellen dass die körperliche Verfassung unseres Vierbeiners den Belastungen auch standhält

 

Weiterlesen...