Kennzeichnung

Ohne Registrierung hat ein entlaufenes Tier kaum eine Chance, seinen Hundeführer wieder zu sehen. Darüber hinaus müssen Tiere im Hundesport eindeutig identifizierbar sein. Fotos und Beschreibunge reichen nicht aus.

Für eine eindeutige und unverwechselbare Kennzeichnung des Hundes gibt es zwei Möglichkeiten:

Zum einen kann der Tierarzt dem Hund eine Nummer ins Ohr oder in die Innenseite des Schenkels tätowieren. Dieser kleine Eingriff ist etwas schmerzhaft und sollte daher unter Narkose erfolgen.

Außerdem gibt es sogenannte Mikrochips, das sind etwa reiskorngroße Transponder, die der Tierarzt mit einem Gerät unter die Haut des Hundes injiziert. Der unveränderliche Nummerncode, der auf dem Chip gespeichert ist, kann mit einem speziellen Lesegerät von außen abgelesen werden. Diese Form der Kennzeichnung ist für den Hund so gut wie schmerzfrei und erfordert keine Narkose. Außerdem ist sie besonders sicher, da die Nummernfolge nicht nachträglich manipuliert werden kann. Welche Kennzeichnungsmethode für Ihren Hund die bessere ist, entscheidet der Tierarzt. Bitte suchen Sie ihn möglichst bald auf.

Bitte lassen Sie Ihren Hund registrieren!

Weitere Informationen zum Deutschen Haustierregister finden Sie im Internet unter der Adresse

www.tierschutzbund.de

Der Deutsche Tierschutzbund bietet allen Tierbesitzern an, ihre Haustiere in das Deutsche Haustierregister aufzunehmen. Registrierte Tiere können, wenn sie entlaufen sind, wesentlich leichter an den rechtmäßigen Besitzer zurückvermittelt werden.

Oder beim TASSO-Haustierzentralregister für die Bundesrepublik Deutschland e.V. unter:

www.tasso.net

Voraussetzung für die Registrierung ist jedoch die unverwechselbare Kennzeichnung des Tieres durch Tätowierung oder Mikrochip. Sofern Ihr Hund noch keine Tätowierung im Ohr hat, sollten Sie die Kennzeichnung möglichst direkt nach der Anschaffung vornehmen lassen, wenn Sie das Tier dem Tierarzt vorstellen.

Kennzeichnung ist nur dann wirklich sinnvoll, wenn das Tier anschließend auch registriert wird.